Ollier Atelier von Oliver Pietern
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Im selben Jahr fiel mit dann ein Flyer über einen Jugend & Multimedia Wettbewerb der Stadt Oberhausen in die Hände. Mir war direkt klar, daß ich da mitmachen würde, nur wusste ich noch nicht womit...
Als meine Blicke über den Flyer schweiften, wurden sie magisch von dem Oberhausen-Logo (dem schrägenO) angezogen. Mir war klar was ich machen würde: 3D Bilder von diesem Logo. Mir schwebte ein Projekt mit Animationen, Bildern und einem Windows95Desktop-Theme vor. Also scannte ich das Logo ein (300dpi Billigscanner) und bastelte wild drauf los (mehr darüber unter "Projekt schräges O"). Mein Rechner war inzwischen auf ein K6-133 mit 32 Mb-Ram und 1.8 Gb Festplatte angewachsen. Da aber eine Woche vor Einsendeschluß feststand, das ich keinen Massenspeicher besorgen kann und so mein Projekt auf Disketten einschicken muss war Panik angesagt. Doch da kam die passende Idee: "HTML"! Ich hatte die Anleitung (selfhtml) auf irgendeiner Cover CD des CT´Magazins, also fing ich an mich in HTML einzuarbeiten. Kurz vor Einsendeschluß war mein Projekt endlich fertig und auf 4 Disketten gepackt. Bei dem Wettbewerb habe ich dann den dritten Platz gewonnen und hatte so endlich Geld um meinen Rechner aufzurüsten (rainbow-runner-Videokarte, 64 MB Ram, neues Modem und Internetzugang).
Kurz darauf begann mein Praktikum bei "m_ART_in". Der Besitzer Martin Epding wurde in der Zeit zu einem Freund und Gestaltungs-Vater. Das Praktikum war einfach grandios. Dort lernte ich dann eine Menge über Vektoren und Pixel Grafiken. Ich lernte Painter, Corel und Signlab kennen. Dort hatte ich auch die Möglichkeit mich in 3D-MAX 1.x  einzuarbeiten. Daß die Handbücher in Englisch waren, erschwerte die Arbeit sehr (Mittlerweile habe ich mich aber damit abgefunden, daß man im 3D Sektor ohne Englisch nicht weit kommt). Die Möglichkeiten dieses Programmes waren beeindruckend. Nur das Rendering (Berechnung) war für mich nicht so toll, da mich die Endergebnisse nicht überzeugen konnten.
Während des Praktikums habe ich eine HOMEPAGE für Martin gebaut, die aber leider nie online ging, was wohl an meiner bunten und durchgeknallten Version lag, und was ich durchaus verstehe :-). Durch die Arbeit an der HP kam ich dann aber auch auf die Idee, mein schräges O-Projekt selber ins Internet zu stellen.
So lernte ich auch FTP und Cgi´s kennen. 
Zum Ende des Praktikums hin lernte ich meinen Nachfolger kennen. Es war Jean Brauner, von dessen Zeichnungen und Airbrusharbeiten ich auch gleich begeistert war. Mit ihm blieb ich auch weiter in Kontakt und habe ihm auch auf den Geschmack von 3D gebracht.
In der Zeit wurde dann auch vom Oberbürgermeister angefragt ob er sich die  O-Bilder ausdrucken, und in sein Büro hängen dürfe. So kam ich wieder in die Zeitung.
Ungefähr zu diesem Zeitpunkt bekam Martin (den ich weiterhin regelmäßig besuche) einen Großflächendrucker. So lernte ich noch einiges über DPI, RGB und CMYK dazu.
Inzwischen gab es wieder ein neues Update  "Cinema4D XL", womit ich auch endlich Zugriff zu Partikelanimationen,bones,NURBS etc. hatte.
Meine O-Bilder reichte ich auch zum animago98 ein, bei dem ich aber leider nicht gewann, was ich aber einsah, als ich die Bilder und Animationen sah, die gewannen.
Zu der Zeit arbeitete ich stark an meinen Mappen, die ich zur Bewerbung für ein Studium brauchte. So ging ich wochenlang jeden Morgen in den Zoo um Tiere zu zeichnen.  Aus dem Studium wurde dann aber nichts, da meine Mappen abglehnt wurden. So arbeitete ich weiter an meinem Zeichenstil.
Ich besuchte Mappenvorbereitungs.-, Öl.- und Aktzeichenkurse...


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